30. NOVEMBER 2009

Tierisch sauber

Mekong kann sich sehen lassen. Mit seinen 4,8 Tonnen Gewicht, den beiden Stoßzähnen und einer Schulterhöhe von etwa drei Metern beeindruckt der Elefantenbulle des Leipziger Zoos Besucher und Elefantendamen gleichermaßen. Und auch bei der Nahrungsaufnahme zeigt sich Mekong nicht kleinlich: Bis zu 150 Kilogramm Futter nimmt ein Asiatischer Elefant pro Tag zu sich - eine echte Herausforderung also für die Pfleger, insbesondere bei der Reinigung der Ställe. Bereits seit über zehn Jahren vertraut man deshalb im Zoo Leipzig auf stationäre und mobile Reinigungslösungen von Nilfisk-ALTO. Sowohl bei der 7-köpfigen Elefantenherde, als auch bei Robbe, Pinguin und Co.

Dieser Anwenderbericht ist im Fachmagazin „REINIGUNGSMARKT“, Knittler Medien GmbH, Ausgabe 8/2009 erschienen.

Der Zoo Leipzig erhält seit dem Jahr 2000 Stück für Stück ein neues Gesicht. Bis 2015 wird dort der „Zoo der Zukunft“ gebaut – für eine artgemäße Unterbringung der Tiere nach modernsten tiergärtnerischen Erkenntnissen. Die Tiergehege werden dabei den ursprünglichen Lebensräumen nachempfunden. So kann der Besucher mit allen Sinnen „auf Safari“ gehen und die Tiere mit ihren natürlichen Verhaltensweisen kennenlernen. Auf diese Weise möchte der Zoo seine Besucher für den weltweiten Artenschutz sensibilisieren. Seit 2001 existieren bereits die Welt der Menschenaffen „Pongoland“ und die Löwensavanne „Makasi Simba“ als Teil des künftigen Kontinents Afrika. Der Elefantentempel und die Tiger-Taiga hingegen sind Teil des Themenbereiches Kontinent Asien.

Das Elefantenhaus sowie das dazugehörige Freigelände mit Bademöglichkeit für Bulle Mekong und seine Damen wurden ganz im Stil asiatischer Tempelanlagen gestaltet. „Die Elefanten-Tempelruine, die nach dem Vorbild von Angkor Wat in Kambodscha gebaut wurde, der Bewuchs mit asiatischen Dschungelpflanzen und die Elefanten sollen den Besucher in den ursprünglichen Lebensraum dieser Tiere entführen“, betont Melanie Ginzel, Pressesprecherin des Zoos Leipzig. Doch neben den Besuchern hat man in der Bach-Stadt auch das Wohl der Tiere immer fest im Blick. So steht den Elefanten beispielsweise eine eigene Sandkuhle für die tägliche Körperpflege zur Verfügung. „Natürlich kann man die Elefanten auch mit Wasser reinigen“, berichtet Elefantenpfleger Holger Wust. „Die Sandkuhle entspricht jedoch den natürlichen Bedingungen und ist ideal für die empfindliche Elefantenhaut.“

Um die Reinigung geht es auch hinter den Kulissen des Elefantentempels, denn die insgesamt sieben Elefanten machen „ganz schön viel Mist“, betont die Zootierärztin Dr. Sandra Langguth. Aus diesem Grund wurde beim Neubau der Anlage 2006 ein stationärer Kaltwasser-Hochdruckreiniger, der DUO BOOSTER des Bellenberger Reinigungsspezialisten Nilfisk-ALTO, integriert. Seine zwei Pumpen, für ein oder zwei Anwender gleichzeitig, bewältigen die schwere Reinigungsaufgabe spielend und sorgen für eine optimale Hygiene: „Bei der täglichen Reinigung der Gummiböden sowohl in den Ställen als auch bei der wöchentlichen Reinigung im Tempel selbst, möchten wir zum Wohl der Tiere keine chemischen Reinigungsmittel einsetzen“, so Wust weiter. „Deshalb war uns ein hocheffizientes Gerät wichtig, dass die Reinigung der insgesamt 800 Quadratmeter vor allem schnell und nur mit Wasser bewältigt.“ Mit einem Druck von 160 bar, einer Wasserleistung von 2.400 Litern pro Stunde sowie einer Pumpendrehzahl von 1.450 Umdrehungen pro Minute wird der DUO BOOSTER diesem Anspruch – bei gleichzeitiger hoher Wartungsfreundlichkeit – spielend gerecht. Da mehrere Anschlussmöglichkeiten vorhanden sind, können zwei Pfleger gleichzeitig hinter den Kulissen, also im Stall und auch im Besucherbereich des Tempels mit Hochdruck für Sauberkeit sorgen. Mit seinen kompakten Abmessungen verschwindet das stationäre Gerät jedoch fast neben den Elefanten: Es ist 370 x 800 x 900 Millimeter groß und wiegt nur 160 Kilogramm.

„Eine Nassreinigung mit Hochdruck ist die effektivste Maßnahme zur Reduktion der Keimdichte in den Stallungen und Gehegen“, betont der Elefantenpfleger. „Mangelhafte Stallhygiene würde sich auf Dauer zerstörerisch auf die Haut der Tiere auswirken.“ Denn die tierischen Hinterlassenschaften besitzen ein erhebliches Horn- und Hornhaut zerstörendes Potenzial. Durch die aggressive Mischung bilden sich Mikrorisse, in die Bakterien eindringen können, die Infektionen verursachen. „Schlecht gereinigte Gehege bieten zudem auch ideale Entwicklungsmöglichkeiten für Fliegen. Diese beunruhigen nicht nur die Tiere, sondern spielen aufgrund ihrer Nahrungspräferenzen bei der Verbreitung verschiedenster Infektionskrankheiten eine große Rolle“, so der Tierpfleger.

Bulle Mekong und seine drei Gefährtinnen Trinh, Don Chun und Hoa sind Wildtiere. Sie kamen, noch zu DDR-Zeiten, als vietnamesische Staatsgeschenke in den Zoo. Die beiden anderen Elefantendamen stammen aus Indien und Hamburg. Bis zu zwei Jahre dauere die Ausbildung zum Elefantenpfleger, erklärt Wust. „Das letzte Wort haben jedoch die Elefanten. Wenn die Tiere einen Pfleger nicht mögen, dann hat es keinen Sinn. Da kann man sich noch so viel Mühe geben.“ Um die Tiere sinnvoll zu beschäftigen, werden täglich verschiedene Kommandos geübt. „Dabei spielt der Respekt eine große Rolle. Wer von den Elefanten nicht respektiert wird, geht bei der Arbeit im Gehege ein großes Risiko ein.“ Auch wenn die Tiere nur spielen wollen. „Da möchte dann jedes ein Stück zum spielen. Das kann schnell unangenehm werden“, schmunzelt der Pfleger.

Aber nicht nur im Elefantengehege, auch beispielsweise im Robben- und Pinguinbecken setzt man auf die blauen Kraftpakete von Nilfisk-ALTO. Hier rücken zwei mobile Heißwasser-Hochdruckreiniger des Modells NEPTUNE 5-57 den schmutzigen Herausforderungen auf unterschiedlichsten Böden zu Leibe. Ausgestattet mit drei Keramikkolben und EcoPower-Technologie ist bei diesen Geräten auch ein Dauerbetrieb bei über 80 Grad Celsius problemlos möglich. „Wir arbeiten seit Jahren mit Nilfisk-ALTO zusammen und sind sowohl mit den Geräten als auch mit dem Service sehr zufrieden“, betont Günther Ehlers, der stellvertretende Futtermeister des Zoo Leipzigs.

Das 100 Quadratmeter große Pinguinbecken, das aus einer speziellen Harz- und Glasfaserschicht besteht, wird alle drei Wochen gereinigt. „Auch wenn die Geräte insgesamt sehr leise sind, unsere Pinguine suchen dann doch lieber ihre Höhlen auf“, berichtet Pressesprecherin Ginzel. „Grundsätzlich spielt die Lautstärke aber keine Rolle mehr, da sich die Tiere im Laufe der Zeit an die Geräuschkulisse gewöhnen.“ So auch bei den wuchtigen Seebären gleich nebenan, auch wenn diese sich durch den NEPTUNE 5 nur wenig beeindrucken lassen. Ihr 380 Quadratmeter großer Pool aus Beton wird nach Bedarf und je nach Wetterlage gereinigt.

In den Freiflug-Volieren der Vögel sind hingegen die kompakten Kaltwasser-Hochdruckreiniger der Klasse POSEIDON 3 im Einsatz. Gerade für die tägliche Reinigung bieten diese Geräte eine hohe Leistung und Reinigungswirkung, verbunden mit Ergonomie und Langlebigkeit. 150 bar Druck, eine Wasserleistung von 660 Litern pro Stunde und eine maximale Zulauftemperatur von 60 Grad Celsius sorgen auch hier für ein optimales Reinigungsergebnis.

Der DUO BOOSTER von Nilfisk-ALTO:

Der stationäre Kaltwasser-Hochdruckreiniger DUO BOOSTER von Nilfisk-ALTO ist für schwere Reinigungsaufgaben, insbesondere im industriellen Umfeld, bestens gerüstet. Mit Hilfe der dreistufigen Start/Stopp-Taste kann entweder ein Anwender mit der Leistung von einer oder zwei Pumpen (bis zu 2.200 Liter pro Stunde) oder zwei Anwender gleichzeitig mit der Leistung von jeweils einer Pumpe arbeiten. Dank seiner integrierten Folgesteuerung erkennt das Gerät automatisch, wie viele Anwender gleichzeitig arbeiten. Außerdem ist es möglich, dass ein Anwender mit zwei Pumpen arbeitet – mit einer entsprechend höheren Wasserleistung. Der stationäre Hochdruckreiniger kann mit einer Reihe von Optionen ausgerüstet werden, die auf den jeweils spezifischen Bedarf zugeschnitten sind. Die C3-Pumpe von Nilfisk-ALTO mit vier Keramikkolben sorgt für eine lange Lebensdauer. Zudem garantiert die Pumpendrehzahl von 1.450 Umdrehungen pro Minute sowie die Zulauftemperatur von bis zu 85 Grad Celsius ein sauberes Reinigungsergebnis.

NEPTUNE 5: Die professionelle Lösung

Die vielseitige Baureihe NEPTUNE 5 der Heißwasser-Hochdruckreiniger von Nilfisk-ALTO vereint niedrige Betriebskosten, einfache Bedienung, leisen Betrieb und eine hohe Reinigungswirkung. Dank der EcoPower-Technologie erzielt der NEPTUNE 5 einen Wirkungsgrad von über 92 Prozent. Auch ein Dauerbetrieb bei Temperaturen von über 80 Grad Celsius ist problemlos möglich. Das benutzerfreundliche Quick-Blick-Funktionsdisplay, das Duo-Motor-System, Flammenüberwachung sowie die Antikalk-Einrichtung und viel ergonomisches Zubehör machen den NEPTUNE 5 zum König seiner Klasse.

POSEIDON 3: Kaltwasser-Hochdruckleistung für die tägliche Reinigung

Ob FlexoPower Strahlrohr, TurboHammer oder Tornado Plus Düse – der Kaltwasser-Hochdruckreiniger POSEIDON 3 punktet nicht nur durch eine kraftvolle Reinigungsleistung und sein kompaktes Design, sondern auch durch sein Ergo 1000 Zubehörpaket. Er ist individuell an die jeweilige Reinigungssituation anpassbar. Zusätzlich verfügt das mobile Kraftpaket über Edelstahlkolben sowie Reinigungsmittelinjektor und -dosiersystem.