blog-Dem-Schutz-an-den-Kragen-Teil-3


In seiner aktuellen Fachserie zum Thema Reinigungstechnik für die Intralogistik beleuchtet der Reinigungsgerätehersteller Nilfisk alle Aspekte, auf die es bei der Wahl des passenden Rüstzeugs ankommt. Erfahren Sie im dritten und letzten Teil, welche Rolle intelligente Hochdruck- und Saugerlösungen bei der Komplettierung des Maschinenparks spielen.

 

Nass oder trocken?

Ja nach Art des Schmutzeintrags und Ort des Entstehens, gehören Sauger ebenfalls zu den Grundlagen der Reinigungsausrüstung. Handelt es sich lediglich um lose aufliegenden beziehungsweise nicht haftendem Schmutz, sind klassische Trockensauger aber auch leistungsstärkere Industriesauger die erste Wahl – etwa beim Aussaugen von Fahrzeugen oder bei der Reinigung von Bodenflächen und Deckenelementen. Oftmals zeigt sich jedoch bei den täglichen Reinigungsaufgaben, dass trockener Schmutz durch feuchte Ablagerungen ergänzt wird. In diesem Fall sollten Unternehmen einen Nass-/Trockensauger ins Visier nehmen. Im Unterschied zu Wassersaugern eignet er sich sowohl für Trockenschmutz als auch für die Feuchtigkeitsaufnahme. Klassisches Einsatzgebiet ist oftmals die Grund- und Unterhaltsreinigung von Logistikzonen. Dank ihrer vielseitigen Ausstattung und hohen Modularität eignen sich die Maschinen im „Trockenbetrieb“ auch ideal zum Aussaugen von Arbeits- bzw. Bürobereichen. Im „Nassbetrieb“ erlaubt das Anbringen einer zusätzlichen Saugleiste die komfortable Beseitigung von Leckagen. Aufgrund dieser Flexibilität finden sich die Maschinen in vielen Lager-, Logistik- und Produktionsbereichen. Doch auch bei den Reinigungsarbeiten rund um die Fahrzeugflotte sind Nass-/Trockensauger effiziente Helfer.

 

Saugersysteme zur Produktförderung

Ein weiterer Arbeitsbereich von Saugerlösungen im (Intra)Logistik-Bereich ist die Produktförderung. Dazu gehört beispielsweise die Materialaufnahme aus Schüttgutbehältern, Transportgebinden oder Trichtern. Schaut man auf den Pharma- oder Foodbereich oder auch die Kunststoffverarbeitung, sind pneumatische Produktförderanlagen effiziente Helfer, um Pulver, Granulate, Kapseln oder Tabletten zu weiterverarbeitenden Prozess- oder Verarbeitungsmaschinen zu transportieren. Neben der benötigten Leistungsstärke sollten Unternehmen bei der Wahl der richtigen Lösung vor allem auf Hygiene-Faktoren achten. Denn in vielen Branchen spielt die sogenannte GMP-Konformität eine entscheidende Rolle, wenn es um den kontaminationsfreien Transport von Rohstoffen geht.

 

Mit Hochdruck zur perfekten Sauberkeit

Bei den Reinigungsarbeiten im Logistik-Umfeld darf die Hochdruckreinigung nicht fehlen. Je nach mobilem oder auch stationärem Anwendungsbereich sind die relevanten Maschinenparameter individuell zu berücksichtigen. Dazu gehören Arbeitsdruck und Wasserleistung, Temperatur und Antriebsart (bei Heißwassergeräten) sowie der Reinigungsmittelbedarf und die weitere Geräteausstattung. Um für jede Anforderung gerüstet zu sein, bietet Nilfisk Lösungen mit Wasserfördermengen bis zu 2.000 Litern in der Stunde und maximalen Arbeitsdrücken von 100 bis 220 bar. Achtung ist geboten, wenn der gelöste Schmutz nicht „verspritzen“ darf – dies gilt vor allem in Zonen mit hohen Hygieneanforderungen. In solchen Fällen – wie auch bei sehr hartnäckigen Verschmutzungen – ist Geräten mit gesteigerter Schwemmleistung und gemäßigtem Arbeitsdruck der Vorzug zu geben. Die Art der Verschmutzung sowie gesetzliche Reinigungsvorschriften entscheiden ebenfalls über die benötigte Wassertemperatur. Bei Fetten sind mindestens 65 bis 90 Grad Celsius notwendig. Ähnlich hohe Temperaturen erfordern hygienisch sensible Bereiche, damit Bakterien und Keime vollständig eliminiert werden können. Entfallen diese kritischen Randparameter, lassen sich leichtere Verschmutzungen mit geringeren Temperaturen sicher entfernen, wobei dann oftmals der Bedarf an Reinigungschemie steigt.

 

Customers first choice

Produkteigenschaften, die ein Reinigungsgerät zur ersten Wahl machen, sollten im besten Fall durch den Anwender mitbestimmt werden. Deshalb setzen Reinigungsgerätehersteller wie Nilfisk bei der Entwicklung neuer Lösungen auf die enge Interaktion mit ihren Zielgruppen. Produkte entstehen also nicht nur am Reissbrett, sondern vor allem durch die intensive Beobachtung der Märkte und Befragung von Kunden, Zulieferern und anderen Meinungsbildnern wie beispielsweise Verbände und Forschungsinstitute. Ganz im Sinne geschlossener Qualitätsregelkreise (Plan-Do-Check-Act) fließen die Erfahrungen vorangegangener Entwicklungen in die erste Konstruktions- und Designphase eines neuen Produkts ein. Ist dieses dann reif für den Feldtest, werden erste Prototypen bei ausgewählten Kunden vor Ort auf Herz und Nieren getestet, wobei das Feedback direkt zum Engineering zurückgegeben wird. Erst nach dieser intensiven Test- und eventuellen Anpassungsphase erlangt das Produkt seine Serienreife und geht in die Produktion. Selbstverständlich muss dabei auch berücksichtigt werden, dass sowohl bei den grundlegenden Produkt- und Leistungsdaten einer Maschine sowie bei der ergonomischen Qualität das Kosten-Nutzen-Verhältnis ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.

 

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