25. NOVEMBER 2013

Nilfisk CS7000 mit Brennstoffzellentechnologie

100 Prozent Leistung – Null Prozent Emission

Mit der Entwicklung eines Brennstoffzellenantriebs für die Industrie-Kombinationsmaschine CS7000 FuelCell untermauert Nilfisk professional, eine Marke der Nilfisk-Advance GmbH, erneut seine Technologieführerschaft. Neben den bereits bestehenden umweltfreundlichen Antriebsarten LPG-Hybrid, Diesel-Hybrid und ePower-Batterie garantiert die neue Brennstoffzellen-Variante der CS7000 eine Schadstoffemission von Null Prozent. „Die Brennstoffzelle versorgt die Kombinationsmaschine mit Strom, indem sie eine chemische Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff verursacht. Bei diesem Vorgang entsteht als ‚Restprodukt’ lediglich reiner Wasserdampf, so dass wir schädliche Emissionen vollständig eliminieren“, erläutert Dr. Reinhard Mann, Geschäftsführer von Nilfisk-Advance. Darüber hinaus beweist die CS7000 FuelCell im Reinigungsprozess Effizienz und Leistungsstärke: Mit einer theoretischen Flächenleistung von 11.080 Quadratmetern pro Stunde steht die Kombinationsmaschine ihren fossil- und batteriebetriebenen Familienmitgliedern in nichts nach.

Dank der 284-Liter fassenden Schmutz- und Frischwassertanks, einem 113 Liter großen Kehrgutbehälter inklusive Hochentleerung (152 Zentimeter) sowie einer Steigfähigkeit von bis zu 17,6 Prozent eignet sich die neue Industrie-Kombinationsmaschine für intensive Reinigungseinsätze nahezu jeder Art. Mit zwei Seitenbesen kehrt die CS7000 FuelCell in 154 Zentimeter breiten Bahnen, die Schrubbbreite beträgt 125 Zentimeter mit einem einstellbaren Anpressdruck von maximal 181 Kilogramm. Neben dem innovativen Brennstoffzellenantrieb wirkt sich auch das automatische Reinigungsmittel-Dosiersystem „Ecoflex“ äußerst ressourcenschonend auf den Reinigungsprozess aus: Während des Arbeitseinsatzes sind Chemie- und Frischwasserverhältnis perfekt aufeinander abgestimmt, wodurch sich die Produktivität der Maschine zusätzlich erhöht und die Betriebskosten weiter absinken. Auf diese Weise reduziert der Anwender bis zu 50 Prozent Wasser, bis zu 35 Prozent Chemie und bis zu 20 Prozent Arbeitszeit. Hinzu kommen die optional erhältlichen ECO Brilliance Pads und ECO Pads, welche den umweltfreundlichen Einsatz der Maschine passgenau abrunden: Während die ECO Pads aus 100 Prozent recyceltem Material (PET) hergestellt sind, garantieren die ECO Brilliance Pads selbst ohne Einsatz von Reinigungsmittel maximalen Glanz.

Viele Optionen garantieren kundenindividuellen Einsatz 

Wie auch die anderen Maschinen der CS7000-Serie, bietet das FuelCell-Modell umfassende Ausstattungsmöglichkeiten. Neben der serienmäßig eingebauten Donaldson PowerCore Hochleistungs-Filtertechnologie zur effektiven Staubentfernung wartet die Kombinationsmaschine optional mit dem Staubbindesystem DustGuard auf. Der Vorteil: Durch konstanten Wassernebel werden Staubaufwirbelungen im Kehrbetrieb effektiv verhindert. Komfortables Zubehör findet der Anwender auch in der Heißwasserzufuhr sowie dem optionalen Hochdruckanschluss (bis zu 150 bar – nur Hybrid-Modelle). Maximale Service-Freundlichkeit garantiert das No-Tool-Konzept: Die schwimmend gelagerte Saugleiste sowie Seitensauglippen, Besen und Bürsten lassen sich ohne Werkzeug wechseln und individuell einstellen.  

Moderne Brennstoffzellentechnologie  

Nach dem Prinzip „Green Meets Clean“ verfolgt Nilfisk-Advance seit Jahren das Ziel, Produkte zu entwickeln, die eine einwandfreie, effiziente Reinigung garantieren und gleichzeitig ressourcenschonend arbeiten. Die Vielseitigkeit, Effizienz und Flexibilität der Brennstoffzelle bietet dafür die besten Voraussetzungen. Neben der emissionsfreien Energieerzeugung arbeitet die Brennstoffzellenanlage nahezu geräuschlos, wobei die verwendeten Materialien nach Ablauf ihrer Lebensdauer unter Umweltgesichtspunkten problemlos wiederverwendet werden können. Das größte Potenzial liegt jedoch im hohen Wirkungsgrad von theoretisch 80 bis 90 Prozent. Das Prinzip des Energiewandlers: Umgekehrt zur Elektrolyse, wandelt die Brennstoffzelle die beiden chemischen Elemente Wasserstoff und Sauerstoff durch elektrochemische Oxidation in Wasser um. Bei diesem Vorgang, der auch „kalte Verbrennung“ genannt wird, bedarf es keinerlei Energiezufuhr, vielmehr wird elektrische Energie freigesetzt. Das Ergebnis: Neben Strom und Wärme entstehen keine schädlichen Emissionen, sondern lediglich reines Wasser.

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