9. MÄRZ 2010

Glänzende Sauberkeit für Radsport-Profis

Pünktlich zum Start der Tour de France 2009 hat der Bellenberger Reinigungsspezialist Nilfisk-ALTO die Radrennprofis des Teams MILRAM mit mehreren Kaltwasser-Hochdruckreinigern der Typen POSEIDON 2 und 3 unterstützt. Seit diesem sportlichen Großereignis reinigen die Mechaniker des Rennstalls bei jedem Wettkampf sowohl die empfindlichen Rennräder als auch die Begleitfahrzeuge und Team-Busse mit den leistungsstarken Helfern. Aber auch "zuhause" in der Teamzentrale in Dortmund kommen die Geräte zum Einsatz. In den kalten Monaten des Jahres sorgt darüber hinaus der Heißwasser-Hochdruckreiniger NEPTUNE 2 für angenehmes Arbeiten und blitzblankes Equipment. 

Dieser Anwenderbericht ist im Fachmagazin „rationell reinigen“, Holzmann Verlag GmbH & Co. KG,
Ausgabe 2/2010 erschienen.

Rund sieben Kilo wiegen die High-Tech-Rennräder aus Karbon und Titan, die Jochen Lamadé, Chefmechaniker des Teams MILRAM, in seiner Obhut hat. Ihr Wert liegt bei 7.000,- Euro pro Exemplar und jeder der 25 Radrennprofis besitzt im Durchschnitt vier davon: für das Rennen, das Training und das Zeitfahren. „Für einen Rennstall sind neben den Sportlern die Räder das größte Kapital. Nur wenn sie in einem Top-Zustand sind, können die Fahrer ihr Bestes geben“, so Lamadé. Deshalb ist die mobile LKW-Werkstatt der siebenköpfigen Techniker-Crew das wichtigste Accessoire, wenn die Mannschaft an 250 Renntagen im Jahr durch ganz Europa reist. Nicht selten werden bis zu drei Rennprogramme gleichzeitig absolviert. Ebenso mobil wie die technische Instandhaltung muss dabei auch die Reinigung sein. Jeden Abend nach Rennende werden die Räder vor den Hotels gereinigt, eingeölt und abschließend auf ihre Funktionalität geprüft. Ähnlich ergeht es den Begleitfahrzeugen und dem Team-Bus. Auch sie werden täglich vom Schmutz der Rennstrecke befreit, so dass sich die Mannschaft am nächsten Tag wieder glänzend präsentieren kann. „Da die Fahrzeuge am Start zumeist von Radsportfans umlagert oder auch während einer TV-Übertragung im Bild gesehen werden, achten wir sehr genau darauf, dass sie immer sauber sind“, so Lamadé weiter.  

Diese zeitaufwändige und körperlich anstrengende Reinigungsaufgabe kann nur mit professionellem Gerät erledigt werden. „Abhängig von der Bedeutung des Rennens und der Anzahl der gemeldeten Fahrer müssen wir täglich bis zu 18 Räder sowie die Service-Fahrzeuge – also drei PKWs sowie den Team-Bus – auf Hochglanz bringen. Gleiches steht natürlich auch auf der To-Do-Liste der Mechaniker-Kollegen der anderen Teams. Dieser Anforderung ist jedoch der Wasserdruck in vielen Hotels oft nicht gewachsen – oft fließt das Wasser dann nur in dünnen Rinnsalen. Ohne den Einsatz von Hochdruckgeräten können wir deshalb unser Equipment nicht vernünftig reinigen“, beschreibt Jochen Lamadé die Problematik. Die bis zum Sommer 2009 eingesetzten Hochdruckreiniger verrichteten seit langem ihren Dauerdienst und waren im Sommer diesen Jahres am Ende ihres Lebenszyklus angekommen. Für schnellen Ersatz der ausgefallenen Geräte sorgte der Bellenberger Reinigungsspezialist Nilfisk-ALTO im Rahmen eines Sponsorings. Von der Anfrage bis zum Versand der vier neuen Kaltwasser-Hochdruckreiniger der Typen POSEINDON 2 und 3 vergingen dabei nur wenige Tage. Hinzu kommt – ganz aktuell – ein Heißwasser-Hochdruckreiniger der Reihe NEPTUNE 2, der im Oktober 2009 für die kalte Rennsaison zusätzlich bereit gestellt wird.  

Seit 80 Renntagen im Dauereinsatz

Am 4. Juli, pünktlich zum Auftakt der Tour de France in Monaco, nahm Lamadé die ersten zwei Kaltwasser-Hochdruckreiniger in Empfang, die beiden anderen folgten kurze Zeit später. Während der 3.500 Kilometer langen Rundfahrt konnte sich der gelernte Zweirad-Mechaniker ein genaues Bild von der Leistungsfähigkeit der neuen Reinigungshelfer machen. „Die Qualität der Hochdruckreiniger von Nilfisk-ALTO ist absolut überzeugend. Deshalb haben wir die Geräte nicht nur bei der Tour de France eingesetzt, sondern auch bei allen weiteren Rennen, die bis jetzt gelaufen sind“, so Jochen Lamadé. Von den vier neuen Kaltwasser-Hochdruckreinigern befindet sich jeweils einer in den beiden Team-LKWs und dem Transporter. Der vierte im Bunde gewährleistet maximale Sauberkeit des Equipments in der Team-Zentrale in Dortmund. 

Ein glänzender Eindruck

Mit einem Arbeitsdruck von bis zu 160 bar und einer Wasserleistung von bis zu 660 Litern pro Stunde bieten die mobilen Kaltwasser-Hochdruckreiniger POSEIDON 2 und 3 den Mechanikern seit nunmehr 80 Renntagen optimale Voraussetzungen für eine sichere und schnelle Beseitigung des Schmutzes.

Für maximale Bewegungsfreiheit und Flexibilität sorgen ein 15 Meter langer Hochdruckschlauch, der sich komfortabel auf einer Schlauchtrommel verstauen lässt sowie das minimale Gewicht von 23 (POSEIDON 2) und 37 (POSEIDON 3) Kilogramm. Bei der Reinigung der Rennmaschinen werden die Laufräder abmontiert und der Rahmen auf eine spezielle Vorrichtung gestellt. Anschließend befreien die Mechaniker Rahmen und Räder von Dreck und Fliegen, indem sie eine spezielle Reinigungslösung mit dem Schwamm manuell auftragen. Die vollständig eingeschäumten Teile werden dann mithilfe der Hochdruckreiniger abgedampft. Ausgerüstet mit einem zusätzlichen kurzen FlexoPower-Strahlrohr lassen sich dabei die hochempfindlichen Räder auch an schwer erreichbaren Stellen komfortabel und schonend säubern. „Besonders dort, wo sich Lager befinden, darf der Druck nicht zu hoch sein. Deshalb sind die druckvariablen Geräte von Nilfisk-ALTO eine optimale Lösung für unsere speziellen Anforderungen” erläutert Lamadé, selbst ehemaliger Rad-Rennfahrer. Ein ähnliches Prozedere durchlaufen die Service-Fahrzeuge während der Renneinsätze: Nach einer mechanischen Wäsche mit Bürste und Reinigungsmittel wird der Fuhrpark gründlich abgedampft und nachpoliert. Damit die Mechaniker ihre Arbeit schnell und ohne Ermüdung verrichten können, sind die Kaltwasser-Hochdruckreiniger mit dem Ergo-Zubehörkonzept ausgerüstet. Ob FlexoPower Strahlrohr, TurboHammer oder Tornado Plus Düse – die Maschinen der POSEIDON Reihe punkten nicht nur durch ihre kraftvolle Reinigungsleistung und ihr kompaktes Design, sondern auch durch maximale Anwenderfreundlichkeit. Im Service-Course, der Team-Zentrale in Dortmund, kommt ebenfalls einer der neuen Hochdruckreiniger des Teams MILRAM zum Einsatz. Dort werden Fahrräder, Service-Fahrzeuge und Mannschaftsbusse bei ihrer Rückkehr erneut gründlich gereinigt. Aber auch die LKWs und Transporter werden hier vom Schmutz der oftmals langen Reise befreit.

Schluss mit kalten Händen an Wintertagen

Die Rennsaison 2009 neigt sich dem Ende zu und beginnt im Frühjahr 2010 erneut mit spannenden Wettkämpfen. Damit die anstrengenden Reinigungsarbeiten in den ersten, noch kalten Monaten des Jahres besser von der Hand gehen, hat der Bellenberger Reinigungsspezialist einen weiteren Helfer aus seinem Sortiment ins MILRAM-Rennen geschickt: der Heißwasser-Hochdruckreiniger NEPTUNE 2. „Besonders bei Schmuddelwetter im Frühjahr können wir künftig den Vorteil des heißen Wassers genießen. Denn dadurch werden die Hände nicht klamm und man kann so eher Verletzungen an scharfen Kanten vermeiden. Zudem lässt sich zu dieser Jahreszeit der Schmutz mit heißem Wasser noch effektiver lösen und beseitigen”, freut sich Lamadé.

Mit einem Arbeitsdruck von bis zu 145 bar, einer Wasserleistung von 600 Litern pro Stunde und Wasser- bzw. Dampftemperaturen bis zu 150 Grad Celsius, bietet der NEPTUNE 2 die richtigen Wettkampfvoraussetzungen, um bei jedem Wetter eine hervorragende Leistung zu erzielen.

Team MILRAM

Das Team MILRAM besteht als professionelle Radsportmannschaft seit Anfang 2006 und nimmt erfolgreich an nationalen und internationalen Radrennen teil. Die sportlichen Schwerpunkte liegen dabei auf der Tour de France, den deutschen Rennen und ProTour-Rennen. Seit 2008 startet das Team unter deutscher Flagge mit Zentrale in Dortmund. Hauptsponsor und Namensgeber der Mannschaft ist die Marke Milram des in Bremen ansässigen Nordmilch-Konzerns. Derzeit wird der Kader – bestehend aus 25 vorwiegend deutschen Radprofis – von den Kapitänen Linus Gerdemann und Gerald Ciolek angeführt. Das Team MILRAM hat in der Saison 2009 bis zum 12. Oktober acht Saisonsiege einfahren können. Diese acht Erfolge verteilen sich auf die Fahrer Gerald Ciolek (gewann ein Rennen der Mallorca-Challenge Mitte Februar sowie die zweite Etappe der Vuelta a Espana), Niki Terpstra (siegte auf der dritten Etappe der Dauphine Libere Anfang Juni und gewann das Einzelzeitfahren beim Ster Elektrotoer), Peter Velits (gewann den GP Kanton Aargau-Gippingen), Linus Gerdemann (gewann Ende Mai die Bayern-Rundfahrt), Fabian Wegmann (siegte Anfang Mai beim Eschborn-Frankfurt City Loop) und Robert Förster (gewann Mitte April eine Etappe der Türkei-Rundfahrt). Zudem kamen sechs zweite sowie 16 dritte Plätze dazu.

Den Anwenderbericht finden Sie hier zum Download als pdf-Datei.